Solange uns die Menschlichkeit verbindet

Solange uns die Menschlichkeit verbindet

… ist völlig egal, was uns trennt. Doch was, wenn uns keine verbindet?

In Australien und Kanada ist es egal, woher du kommst, welche Farbe deine Haut hat oder was für Gottheiten du verehrst.

Der Charakter entscheidet

Was bei der Einwanderung zählt, ist im Wesentlichen der Charakter und der Wille, sich an Gesetze und Gepflogenheiten anzupassen – wohlgemerkt, ohne die eigene Herkunft und Kultur verleugnen zu müssen! Wer sich später nicht an die Spielregeln hält, fliegt ohne wenn und aber wieder raus. So einfach ist das. Konsequent und gleiches Recht für alle. Das ist sinnvoll und als Gesellschaftsmodell attraktiv. Warum auch sollte die bloße Tatsache, dass jemand von woanders abstammt eine Aussagekraft für irgendwas haben? Andererseits, weshalb sollte sich ein Land unnötig viele Probleme importieren, in dem es alles und jeden ungeprüft reinlässt?

Tägliche, kulturelle Weltreise

Beruflich bin ich viel mit Menschen von Nah und Fern zusammen und finde es großartig. Es macht mir Spaß, mit „Indien“ zu telefonieren und kurz darauf mit der netten Russin und dem lebensfrohen Mexikaner vom Nebenbüro in der Kantine zu essen, um hernach mit einem Kollegen aus Eritrea, den ich zufällig treffe, über frühere gemeinsame Projekte zu lästern. Zurück am Schreibtisch sitze ich einem Franzosen gegenüber.

Realitätsferne linker und rechter Weltanschauungen

Obwohl ich viele seiner Ansichten durchaus teile, übe ich scharfe Kritik am linken Mainstream. Dieser geht von einem zu positiven Menschenbild aus, das es nur in der Fantasie gibt.

Deutschland wird bunter, so heißt das infantile Mantra, das einer Kita Malstunde entstammen könnte. Ja, Diversität ist toll, doch dürfen die Schattenseiten nicht ausgeblendet werden, so als gäbe es den Elefanten, der mitten im Raum steht, nicht.

Wer aufmerksam durch die Welt geht, sollte erkennen, dass es in jeder Kultur liebe und nette Leute, jedoch auch abgrundtief böse gibt.

Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.

Jean Paul –

Menschen (dieses Wort vermag ich hier kaum zu nutzen), die Frauen vergewaltigen, mit Säure übergießen, sie hinter Autos her schleifen oder auch Drogen-, Waffen- und Menschenhändler, Asylbetrüger mit 18 Identitäten, U-Bahn-Treter, Messerstecher, Mörder, Kinderficker, Antisemiten, Religionsfanatiker und sonstig kaputte Gestalten, gehören bestraft, respektive abgeschoben!

Im Falle von ausländischen Halunken jedoch nicht, weil sie Migranten sind, sondern charakterliche Totalausfälle. Durch ihre Taten haben sie bewiesen, dass sie einer freiheitlich demokratischen Kultur unwürdig sind. Gleiches gilt natürlich für Einheimisches Gesindel, allein wohin sollte man sie ausweisen?

Auch das Weltbild der Rechten ist absurd, sehen diese doch in jedem Fremden eine Gefahr. Wo der Linke eine übertrieben bunte Brille auf hat, trägt der Rechte eine zu schwarze (braune).

Solange uns die Menschlichkeit verbindet

Das spalterische Links-Rechts Schema in Deutschland ist dumm, engstirnig und überholt. Wer einen halbwegs gesunden Menschenverstand und noch alle Latten am Zaun hat, kann nicht nur links oder rechts sein. Es braucht die gesunde Balance, vielleicht eine Art radikale Mitte.

Darum plädiere ich dafür, Menschen nach ihrem Charakter und ihren Taten zu beurteilen und nicht nach der Menge an Melanin im Körper. Denn wenn, nach Ernst Ferstl, alles uns Trennende völlig egal ist, solange uns die Menschlichkeit verbindet, welch anderen Maßstab gäbe es?

Viele Grüße,

Olliwaa

P.s.: Mir gefällt das von der FDP vorgeschlagene Einwanderungsgesetz nach Kanadischem Vorbild.

P.p.s.: Siehe auch, Warum Toleranz nicht die Lösung ist

2 Gedanken zu „Solange uns die Menschlichkeit verbindet

  1. Olliwaa – ich danke dir! Selten las ich solch mir aus der Seele sprechenden Worte! Sie treffen ins Schwarze!
    In meiner Familie tobt gerade ein Krieg der Weltanschauungen. Leider überwiegt die der RosaRoten, die völlig ignorieren, das nicht nur nette Menschen hier her kamen und nicht ihr vormittelalterliches Weltbild an der Grenze abgaben. Tägliche Erlebnisse, wie sie Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Rettungs- und Sicherheitskräfte erleben müssen, stellen sie als Lüge, oder höchstens als Einzelfall dar. Erschreckend finde ich, das die jüngsten Erwachsenen dabei am lautesten waren!
    Ich habe viele echte Freunde unterschiedlichster Abstammung und fahre gern zu fremden Kulturen in den Urlaub, um dort die schönste Zeit des Jahres zu verbringen. Diese Freunde sind eine Bereicherung meines Alltags und keinen möchte ich missen. Jeder hat seine Wurzeln, seinen Glauben, seine Kultur und lebt das jeden Tag. Und das ist gut so! Nur vergessen sie nicht, die Toleranz und Akzeptanz zu teilen, die sie hier entgegen gebracht bekamen. Und da trennt sich der Weizen von der Spreu! Ja, in jeder Region dieser Erde gibt es üble Gesellen, Idioten und Despoten. Weltweit gehörten sie bekämpft, nicht nur hier. Nur werden in unserem Land radikale Kämpfer nicht ergriffen, zu groß ist der Mantel unserer Vergangenheit. Schlimmer noch, grüne Politiker unserer Regierung propagieren öffentlich das Sterben der deutschen Kultur.
    Global gesehen kann die gesamte Menschheit nur überleben, wenn sie zusammenarbeitet. Dass das nie funktioniert, liegt klar im Wesen des Menschen – an Gier, Machtbesessenheit und Aggressivität. Und am grenzenlosen Optimismus, dass sich alles schon wieder irgendwie regelt. Dabei werden Lehren aus der Geschichte völlig ignoriert, verklärt oder als Doktrie missbraucht. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage: ich wünsche mir den Kommunismus! Und zwar genau so, wie er gemeint ist! Weder rot, noch schwarz! Bunt und vielfältig sollte er sein!

    • Hallo Holgi,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. In der Tat scheint Deutschland ein in der Welt einmaliges Land der Extreme zu sein. Von der größten Verbrechernation (Nazistischer Größenwahn) zur größten Tugend-Nation (Narzisstischer Größenwahn). Dazwischen dann Export Weltmeister, Fußball Weltmeister usw. Irgendein Minderwertigkeits-Gen oder -Komplex scheint uns Deutschen inne zu wohnen, der nach Kompensation schreit und, bewusst oder unbewusst, irgendwann zur Selbstzerstörung führt.

      Warum es gerade die eigenen Leute, insbesondere Linke und Grüne sind, die sich diesen kulturellen Abriss so herbeisehnen, ist auch mir ein Rätsel. Zumal ja dank ihrer Unterstützung Heerscharen von Ultra-Konservativen einwandern, die das exakte Gegenteil linker und emanzipierter Weltsicht repräsentieren.

      Bleibt nur zu hoffen, dass das „Imperium des Guten“ möglichst bald implodiert und die Vernunft zurückkehrt.

      Viele Grüße,
      Olliwaa

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